Fach- und Spezialbereiche

Informieren Sie sich über die medizinischen Leistungen in der Privatklinik Leech.

 

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HNO – Operationen

In der Privatklinik Leech werden sämtliche Hals-Nasen-Ohrenärztliche Standardoperationen durchgeführt. Schwerpunkt und Spezialisierung liegen in folgenden Kopf-Hals-chirurgischen Operationstechniken:

  • Die endoskopisch-endonasalen Operationen im Nasen-Nebenhöhlenbereich, bei chronischen Erkrankungen der Nasennebenhöhlen (Polypen). Betroffen sind Patienten mit immer wiederkehrenden Nasennebenhöhlenentzündungen, Kopfschmerzen, Sekretfluß, chronischen Ohr-Rachen- oder Lungenbeschwerden. Auf minimal invasivem Weg werden mittels Endoskop über die Nase erkrankte Schleimhautareale im Nasennebenhöhlensystem entfernt, ohne dass von außen sichtbare Schnitte durchgeführt werden müssen. Derartige Eingriffe werden in Intubationsnarkose durchgeführt und sind für den Patienten wenig belastend. Schleimhautzerstörende Radikaloperationen können dadurch praktisch vollständig ersetzt werden.
     
  • Funktionelle sowie ästhetische Korrekturen der Nase. Hierbei wird nicht nur auf kosmetische Aspekte Wert gelegt, sondern im Besonderen auch auf die Wiederherstellung der physiologischen Nasenfunktion und Nasenatmung.
  • Bei Schnarchproblemen oder obstruktiven Schlafapnoesyndrom kann durch operative Veränderungen am Gaumensegel geholfen werden.
  • Durch mikrochirurgische Eingriffe im Mittelohrbereich sowie im Kehlkopf werden Patienten mit chronischen Ohrerkrankungen sowie Stimmbandveränderungen (Polypen, Tumore) operativ behandelt.
  • Stimmverbessernde Operationen (Phonochirurgie)  ermöglichen durch Korrekturen am Kehlkopfskelett oder durch Titan-Stimmlippenimplantate die weitgehende Wiederherstellung der Stimme oder eine Stimmlagenveränderung.
  • Konventionelle HNO-Operationen wie Tonsillektomie, Adenotomie und andere zählen natürlich auch zu unserem Spektrum.

Für all die erwähnten Eingriffe steht ein hochqualifiziertes ärztliches Team, sowie ein speziell für HNO-chirurgische Eingriffe ausgebildetes und geschultes Pflegepersonal zur Verfügung.

 

 

Chirurgie des Stütz- und Bewegungsapparates

Die arthroskopische Chirurgie in Gelenksräumen wurde vom Japaner Watanabe 1944 eingeleitet. In den 70er Jahren wurden in Österreich die ersten Arthroskopien durchgeführt. In Graz erfolgt zu Beginn der 80er Jahre der erste arthroskopische Eingriff am Kniegelenk. Heute sind praktisch alle Gelenke einer endoskopischen Inspektion zugänglich und Verletzungen können saniert werden.

Die Vorteile einer endoskopischen Gelenkschirurgie bestehen darin, daß die notwendigen minimalen Portale für Instrumente und Optik die Weichteilstrukturen der Gelenke nicht beeinträchtigen und eine rasche postoperative Rehabilitation gegeben ist.

Die Arthroskopie erlaubt die visuelle Ansicht aller Gelenksabschnitte und ist somit allen anderen Diagnoseverfahren überlegen.
 

  • Kniegelenk: Die häufigsten arthroskopischen Eingriffe betreffen auch heute noch das Kniegelenk. Sowohl traumatische als auch degenerative Meniskusläsionen sind einer endoskopischen Chirurgie gut zugänglich. Die Behandlung von Knorpelschäden stellt ein weiteres Anwendungsgebiet der Arthroskopie dar. Bei der endoskopischen Entfernung von krankhaft veränderten Gelenksschleimhautarealen können ausgedehnte Eröffnungen des Kniegelenkes vermieden werden. Die arthroskopisch unterstützte Versorgung von Gelenksfrakturen erlaubt eine Minimierung des operativen Eingriffes, welcher zur Stabilisierung entsprechender Bruchformen notwendig ist. Auch Ersatzoperationen an Kniegelenksbändern, insbesondere den Kreuzbändern, werden zunehmend auf endoskopischem Wege umgesetzt.
     
  • Schultergelenk: Neben der Versorgung frischer Schulterverletzungen und deren Folgen können auch degenerative Veränderungen des Gelenksinnenraumes oder der Sehnenkappe auf endoskopischem Wege behandelt werden. Die Beseitigung von Engpaßsyndromen im Bereich des Schultergelenkes ist durch die Entwicklung entsprechender Instrumente, u.a. auch Hochenergie-Laser, und Operationstechniken auf endoskopischem Wege ermöglicht worden.
     
  • Handgelenk: Die Behandlung verletzter Gelenksstrukturen des Handgelenkes - Bänder, Kapsel und Diskus - stellt eine der häufigsten Voraussetzungen zur Handarthroskopie dar. Auch die arthroskopisch gestützte Versorgung von Gelenksfrakturen am Speichenende ist durch die Verwendung entsprechend kleiner und zarter Instrumente möglich geworden. Letztendlich sind auch Abnützungserscheinungen sowie die Beseitigung von Engpass-Syndromen im Handgelenksbereich einer endoskopischen Behandlung nunmehr zugänglich.
     
  • Sprunggelenk: Erkrankungen oder Verletzungen des Gelenksknorpels, Bandverletzungen sowie einfache Frakturen, aber auch arthrotische Gelenksveränderungen stellen die Hauptindikation zur Arthroskopie des Sprunggelenks dar.
     
  • Ellenbogengelenk: Erkrankungen und Verletzungen des Gelenksknorpels, Bewegungseinschränkungen nach Verletzungen, krankhafte Veränderungen der Gelenksschleimhaut oder freie Gelenkskörper können auch an diesem Gelenk auf endoskopischen wege operativ therapiert werden.
     
  • Sonstige Gelenke: Seltene Indikationen führen zur Arthroskopie des Hüftgelenkes oder des unteren Sprunggelenkes. Optische Miniatursysteme gestatten auch Eingriffe an Daumen-, Finger- und Zehengelenken. Die operative Arthroskopie hat den entscheidenden Schritt zu reparativen bzw. rekonstruktiven Verfahren vollzogen. Der technische Fortschritt ermöglicht die Entwicklung neuerer Operationssysteme und -techniken, sodaß wir uns sicher erst am Entwicklungsanfang der Gelenkschirurgie befinden.