Fußchirurgie

 

Hallux valgus Operation
 

Bei der Operation des Hallux valgus wird die Vorwölbung abgesägt, und die Weichgewebe in der Umgebung der Großzehe gelöst. Zur Korrektur der Deformität werden die Knochen der Großzehe neu ausgerichtet. (© OrthoIllustrated®)

Wann sollte man eine Hallux Valgus Fehlstellung operativ korrigieren?
Sollten trotz konservativen Möglichkeiten wie Nachtlagerungsschiene und Einlagenversorgung keine Besserung der Beschwerden eintreten ist die operative Korrektur indiziert.

Welche Methode ist die Beste ?
Zur operativen Behandlung einer Hallux valgus Fehlstellung gibt es zahlreiche Möglichkeiten der operativen Korrektur. Ich wende die für den Patienten beste Methode an, mit welcher eine rasche Mobilisation garantiert werden kann. Dabei kann ich auf die Erfahrung von über 2000 Operationen zurückgreifen. www.ortho-jasser.at


Hallux rigidus Operation
 

Unter einem Hallux rigidus versteht man ein Großzehengrundgelenk, welches durch Arthrose bedingt eingesteift ist.

Welche Behandlungsmethoden gibt es?
Meist kann man durch eine Einlagenversorgung eine Verbesserung der Beschwerden erreichen. Sollte keine Verbesserung durch konservative Maßnahmen erreicht werden, können je nach Arthrosegrad des Gelenks unterschiedliche Operationsmethoden zum Einsatz kommen.
www.ortho-jasser.at


Krallenzehoperation/Hammerzehoperation
 

Eine Versteifung des Metatarsophalangealgelenks, eine sog. Arthrodese, wird bei einer Arthrose am Großzehengrundgelenk durchgeführt. Der Operateur präpariert das Gelenk zunächst frei.

In die Mitte des ersten Mittelfußköpfchens wird ein Führungsdraht platziert. Dieser dient als Führung für die konvexe Fräse, mit der die Knorpelschicht des Gelenks abgetragen wird.

Die runde Fräse wird dann eingesetzt, wenn rund um das Metatarsalköpfchen Knochenanlagerungen vorhanden sind. Anschließend wird der Führungsdraht mittig im Grundglied der Zehe platziert und mit einer konkaven Fräse entfernt. Aufgrund der Form passen die beiden Knochenenden nun genau aufeinander.

Über das Gelenk wird eine Platte gelegt, die provisorisch mit Drähten am Knochen fixiert wird. Mit einem Bohrer wird auf jeder Seite des Gelenks jeweils ein Loch gebohrt und mit einer Messlehre die Schraubenlänge bestimmt. Die Platte wird zunächst mit zwei Schrauben locker am Knochen fixiert.

Die Führungsdrähte können jetzt entfernt werden. Ein weiterer Draht, der neben der Platte durch das Gelenk verläuft, wird überbohrt und dann die entsprechend lange Schraube eingedreht. Diese Schraube erhöht die Stabilität und komprimiert zusätzlich das Gelenk.

Anschließend werden die oberen Schrauben fest gezogen, sodass die Platte fest am Knochen sitzt. Die übrigen Schraubenlöcher der Platten werden besetzt. Mit dieser Technik wird das arthrotische Gelenk versteift, der Patient ist schmerzfrei.